Toni Finsterbusch

Rennbericht 2011 - GP Sachenring

Das Wochenende begann am Freitag in den freien Trainings für Toni mit 2x Platz 15 sehr gut. Zum Zeittraining wurde Toni jedoch nur 28ster und war darüber schon etwas enttäuscht. Damit gesellte er sich im Mittelfeld der Wildcardfahrer. Toni: “Das muss man einfach so nehmen wie es ist und im Rennen angreifen“ Bereits zum Warm up am Sonntag fand Toni zu seiner Form zurück.

 Eine gute Show bot Toni dann im Rennen. Ein guter Start und dann arbeitet er sich aus eigener Kraft in den 99 Rennkilometern auf Position 12 vor. Ex-Moto-GP-Pilot Alex Hofmann lobte den Sachsen in den höchsten Tönen, schließlich war er der Konkurrenz in der WM materialtechnisch unterlegen. Jedoch hatten seine Mechaniker Christian Heiduschke und Siggi (Siegmar Keil) das letzte Quäntchen Leistung aus der KTM gekitzelt. Die Abstimmung des Fahrwerks und die Reifen stimmten, dank der Leistung von Michael und Carsten Freudenberg.

Tonis Resümee nach dem Rennen: „ Der Start war gut. Nach den ersten 3 Runden habe ich gemerkt, dass ich schneller fahren kann und habe mich dann bis Startplatz 12 vorgearbeitet. Als ich in den Punkten war, habe ich mal kurz nachgedacht – reicht jetzt, aber dann habe ich mit gesagt: reicht nicht – ich bin Rennfahrer, das heißt letzte Rille.“ Teamchef Michael Freudenberg: „Er kann in der WM bestehen, jetzt müssen wir nur einen Weg und vor allem Mittel finden, damit auch Toni dorthin kommt.“ Auch Toni ist Happy, aber: „ Die 4 Punkte (damit 25. Platz in der WM) werden nicht gefeiert. Das mache ich, wenn ich eines Tages auf dem WM-Podium stehe.“ Leistungsmäßig wohl nicht unmöglich, aber das Geld fehlt für eine WM-Saison.

Ein Dank an IXS (Herrn  J.Würger) und Skill Skin (Herrn St. Röttger)!, nicht nur die Leistung war glänzend, sondern auch das Outfit.